Ich bin für Guerillaaktionen immer zu haben. Flashmobs, Anonymous, Politclowns, The Yes Men, Guerillagardening und all das. Systemschubsen, mit Hirn und Humor.
Derzeit läuft über Twitter etwas Ähnliches ab: Tausende (es werden sekündlich mehr…) twittern vorwiegend nur einen einzigen Satz: Sometimes, I just want to copy someone else’s status, word for word, and see if they notice.
Über die Zeit haben sich die Satzzeichen ein wenig verselbstständigt (hier ein Komma weniger, dort ein paar Punkte mehr), der Sinn des Textes bleibt unangetastet.
Damit bekommt Twitter tatsächlich etwas Philosophisches: Welchen anderen Sinn hat Twitter, als sich mit sich selbst zu beschäftigen?
Lange Zeit habe ich auf ein Thema gewartet, das in meinem Blog den hundertsten Beitrag zu füllen würdig ist. Ich darf nun vorstellen:
Vor genau einem Jahr ging hier
Da widme ich mich nun seit beinahe einem Jahr meinen komprimierten Texten, ohne zu ahnen, dass das seit den frühen 1980ern eine eigene Literaturgattung darstellt, genannt Drabbles.



