Gestern gesehen: Shutter Island. Der Trailer versprach Nervenkitzel, einige Kritiker sind vor Lob fast explodiert. Psychologische Versteckspielchen mit Starbesetzung. Le Zielgruppe, c’est moi!
Wahrscheinlich muss man sich diesen Film zweimal angesehen haben, um die Entwicklung der Geschichte auf das überraschende Ende hin ganz auskosten zu können.
Wenn er nur nicht so unglaublich abwegig und langweilig wäre! Spannung kam erst kurz vor Schluss auf, die Musik war aufdringlich und nervig, die Continuity im Urlaub. Nach fünfzehn Minuten musste ich mich zwingen, nicht mehr auf Regiefehler zu achten.
Eine Mischung aus Jacobs Ladder und The Sixth Sense. Nur schlechter. Wesentlich.
Keine Kuckempfehlung!
Erstaunlich, wogegen die menschliche Psyche
Gezeigt werden Projekte, die den Spieltrieb des Menschen herausfordern, um die Welt ein Stückchen besser zu machen. Dass das funktioniert, bewiesen die Niederländer hier kurz hinter der Grenze: Um dem wilden Müll entlang der Straße Herr zu werden, spannten sie reusenförmige Netze auf, die seitdem von Autofahrern für Zielübungen genutzt werden. Der Müll landet zwar auch im Graben, aber auf einem Haufen.



