Ein Projekt, dem leider viel zu wenig Beachtung geschenkt wird:
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert seit 2004 den Erwerb von Nationallizenzen für elektronische Medien. Klingt abstrakt, beinhaltet jedoch einen unermesslichen Schatz für historisch Interessierte.
Bedeutende Bibliotheken in Deutschland haben Verträge mit Verlagen und Fachgesellschaften ausgehandelt, um deren digitalisierte Werke ihren meist kostenpflichtig registrierten Mitgliedern (Wissenschaftlern, Studenten etc.) für Recherchezwecke zur Verfügung zu stellen.
Die DFG hat sich damals mit einigen Fachbibliotheken zusammengetan, um Institutionen und auch wissensdurstigen Privatpersonen eine umfangreiche Auswahl historisch-wissenschaftlicher Literatur kostenfrei zugänglich zu machen.
Beispiel gefällig? Wood, William. New-England’s prospect. 3rd ed. London, 1639; 1764.
Großartig. Und spannend!
Da widme ich mich nun seit beinahe einem Jahr meinen komprimierten Texten, ohne zu ahnen, dass das seit den frühen 1980ern eine eigene Literaturgattung darstellt, genannt Drabbles.
Genau einhundert Worte pro Beitrag genügen dem Anspruch auf Alleinstellung. Dachte ich. Mittlerweile konnte ich jedoch einige interessante Projekte entdecken, die sich auf ähnliche Weise kasteien:
Die Ersatzbefriedigung liegt hier vor mir: Ein grüner Duden. Band 11. Redewendungen. Oder offiziell: Das Wörterbuch der deutschen Idiomatik.



