Ich habe ein Faible für Mikro-Nationen: Leben auf autarken Bohrinseln, umgebauten Tankern (ja, wie in Waterworld, nur aufgeräumter) oder kleinen, sturmumtosten Felsen in the middle of nowhere.
Fort Jefferson im Dry-Tortugas-Nationalpark wäre so ein Kandidat: Am alleräußersten Zipfel der Florida Keys gelegen, gilt dieser Nationalpark als einsamster und seltenst besuchter Park der USA. Auf einer der sieben Inselchen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts diese Festung errichtet, um die südliche Küstenlinie zu sichern. Aufgrund technischer, klimatischer und finanzieller Unzulänglichkeiten diente sie aber eher als Gefängnis, Quarantänestation, Vogelreservat und schließlich Touristenattraktion.
In Anbetracht steigender Meeresspiegel wäre allerdings ein Kolonisation sowieso nur kurzfristig.
Einen herrlich morbiden Charme verströmen die Fotos von
Ich mag sie einfach nicht: Heiße Sommer mit dauerhaft über dreißig Grad. Wenn ich durch pure Existenz ins Schwitzen gerate. Und mein Körper alle Energien darauf verwendet, seine Eiweißverbindungen beieinander zu behalten.
Angeregt durch den Film 



