Die Gelehrten sind sich uneins, warum Anno Jungstein die Jäger zu Bauern wurden.
Meines unfachmännischen Erachtens nach hat die frühe Megalithkultur (zum Beispiel Göbekli Tepe, vor ca. 11500 Jahren) den Grundstein für eben diese neolithische Revolution gelegt.
Ein mächtiger Schamane (oder die führende Priesterkaste) wird seinerzeit entschieden haben, dass für Wen-Auch-Immer ein Heiligtum errichtet werden müsse. Und mit herumstromernden Jägern und Sammlern wird ein derartiges 500-Mann-Bauprojekt kaum zu realisieren gewesen sein. Es musste also mit freier Kost und Logis für die steinzeitlichen Bauarbeiter gesorgt werden. Sprich: Hüttenbau, Viehhaltung und Feldbestellung!
Irgendwann später muss der Glaubenseifer dann allerdings falsch abgebogen sein…
Dr. Ross, eine Primatologin der Universität Portsmouth, erforschte die Ursprünge des menschlichen Lachens. Indem sie Menschenbabys und Menschenaffenbabys durchkitzelte.
Akustische Vergleiche zwischen dem Lachen der Menschenaffenbabys (Gorilla, Orang-Utan, Schimpanse, Bonobo) und dem Lachen von Menschenbabys ergaben, dass bis auf einige Unterschiede in Klang und Lachmuster Menschen und Menschenaffen die selben lustigen Vorfahren besitzen. Und die lachten vermutlich bereits vor 10 bis 16 Millionen Jahren.
Bei Menschen wie auch bei Menschenaffen zeigt übrigens das Lachen seinem Gegenüber Sympathie und Zusammenhalt in der Gruppe an.
Aristoteles wähnte das Lachen als das, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Ein kluger Mensch, der Aristoteles!
Vor nicht allzu langer Zeit, auf einer Webseite nur einen Klick entfernt, veröffentlichten die Macher von Geekology eine Liste von Star-Wars-Devotionalien, denen den Weg in die Serienfertigung zu finden nicht vergönnt war.
Bryan Tate fühlte sich von der Idee eines Todesstern-Grills angesprochen und dengelte sich kurzerhand einen zusammen. Für das Startgebot von 50 imperialen Dollars steht das gute Stück derzeit bei Ebay.com zum Verkauf.
Hoffentlich hält Lucasfilm seine Anwälte bei Fuß und geht Bryan nicht wegen Verletzung des Urheberrechts an (so auch beim Tauntaun-Schlafsack, bei dem wohl die Lizenzfrage noch offen ist).
Mögen Religionen, Wissenschaften und Weltanschauungen sich in beinahe allen Ansichten noch bis auf’s Blut bekämpfen… nur wenige können und niemand sollte sich dem Faszinosum Leben entziehen! Warum auch immer das Leben so funktioniert, wie es funktioniert: Es funktioniert!
Forscher der Harvard Universität, Abteilung BioVisions, haben eine eindrucksvolle Animation geschaffen, die das innere Geschehen einer Zelle veranschaulicht. Schwer beeindruckend ist die hier gezeigte, musikalisch hinterlegte Version. Der zellbiologisch interessierte Laie kann sich hier die englisch kommentierte Version anschauen.
Und nun die Frage an die Unverbesserlichen: Wessen Zelle war das? Mann oder Frau? Schwarz oder weiß? Homo oder Hetero? Gläubig oder Atheist?
Bret Swanson prägte Anfang 2007 den Begriff Exaflood. Ein Neologismus aus Exabyte (1018 Byte, also 1 Milliarde Gigabyte) und Flood, wohl angelehnt an die biblische Sintflut.
Lässt man außer Acht, dass Swanson dem neo-kreationistischenDiscovery Institute zugetan ist, hat er im Kern doch Recht. Videos in hoher Auflösung, der wachsende Peer-to-Peer-Datenverkehr sowie umfangreiche Multimedia-Angebote stressen das technisch vernachlässigte Netz schon sehr.
Einen eleganten - und zugegeben nerdfreundlichen - Ansatz zur Abwendung dieses Datenschwalls zeigt Kenneth von phreakmonkey.com in einer Demonstration. Er wählt sich mit einem 45 Jahre alten Akustikkoppler (300 Baud) ins Internet ein. Für Emails wohl ausreichend. Oder Twitter.