Selten hat mich ein Film derart wütend im Kinosessel zurückgelassen: Eine Investmentfirma kämpft in der Finanzkrise ums Überleben.
Und ich frage mich: Was möchte der Streifen vermitteln?
- Investmentbanker besitzen ein asoziales Wertesystem?
- Sie haben keine Ahnung von dem, was sie da tun?
- Sie sind getrieben von Gier und Sachzwängen?
Keine tiefschürfenden Erkenntnisse; zumindest nichts, was über einhundert Minuten trägt.
Stattdessen sehe ich einen neoliberalen Werbefilm: Schaut her, wie verletzlich und innerlich zerrissen wir sind. Und wie mannhaft und trickreich wir, die Alphabroker, dieses Gemetzel überlebt haben. Börse ist Krieg!
Moralinsauer gebeiztes Greenwashing, mit schaler Situationskomik aufgelockert.
Erbärmlich. Und langweilig dazu.










