Lachaffen

Orang Utan

Wiki­me­dia: Orang Utan, User:Kabir (CC-BY-SA 2.5)

Dr. Ross, eine Pri­ma­to­lo­gin der Uni­ver­si­tät Ports­mouth, erforschte die Ursprünge des mensch­li­chen Lachens. Indem sie Men­schen­ba­bys und Men­schen­af­fen­ba­bys durch­kit­zelte.

Akus­ti­sche Ver­glei­che zwi­schen dem Lachen der Men­schen­af­fen­ba­bys (Gorilla, Orang-Utan, Schim­panse, Bonobo) und dem Lachen von Men­schen­ba­bys erga­ben, dass bis auf einige Unter­schiede in Klang und Lach­mus­ter Men­schen und Men­schen­af­fen die sel­ben lus­ti­gen Vor­fah­ren besit­zen. Und die lach­ten ver­mut­lich bereits vor 10 bis 16 Mil­lio­nen Jahren.

Bei Men­schen wie auch bei Men­schen­af­fen zeigt übri­gens das Lachen sei­nem Gegen­über Sym­pa­thie und Zusam­men­halt in der Gruppe an.

Aris­to­te­les wähnte das Lachen als das, was den Men­schen vom Tier unter­schei­det. Ein klu­ger Mensch, der Aristoteles!

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Und möge die Kohle mit Dir sein!

Death Star Grill

© Bryan Tate, www.bryanatate.com

Vor nicht allzu lan­ger Zeit, auf einer Web­seite nur einen Klick ent­fernt, ver­öf­fent­lich­ten die Macher von Geeko­logy eine Liste von Star-Wars-Devotionalien, denen den Weg in die Seri­en­fer­ti­gung zu fin­den nicht ver­gönnt war.

Bryan Tate fühlte sich von der Idee eines Todesstern-Grills ange­spro­chen und den­gelte sich kur­zer­hand einen zusam­men. Für das Start­ge­bot von 50 impe­ria­len Dol­lars steht das gute Stück der­zeit bei Ebay.com zum Verkauf.

Hof­fent­lich hält Lucas­film seine Anwälte bei Fuß und geht Bryan nicht wegen Ver­let­zung des Urhe­ber­rechts an (so auch beim Tauntaun-Schlafsack, bei dem wohl die Lizenz­frage noch offen ist).

“Das ist kein Grill! Das ist eine Raumstation!”

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Wie wir die ‘Exaflut’ überleben

Bret Swanson prägte Anfang 2007 den Begriff Exa­f­lood. Ein Neo­lo­gis­mus aus Exabyte (1018 Byte, also 1 Mil­li­arde Giga­byte) und Flood, wohl ange­lehnt an die bib­li­sche Sintflut.

Lässt man außer Acht, dass Swanson dem neo-kreationistischen Dis­co­very Insti­tute zuge­tan ist, hat er im Kern doch Recht. Videos in hoher Auf­lö­sung, der wach­sende Peer-to-Peer-Datenverkehr sowie umfang­rei­che Multimedia-Angebote stres­sen das tech­nisch ver­nach­läs­sigte Netz schon sehr.

Einen ele­gan­ten — und zuge­ge­ben nerd­freund­li­chen — Ansatz zur Abwen­dung die­ses Daten­schwalls zeigt Ken­neth von phreakmonkey.com in einer Demons­tra­tion. Er wählt sich mit einem 45 Jahre alten Akus­tik­kopp­ler (300 Baud) ins Inter­net ein. Für Emails wohl aus­rei­chend. Oder Twitter.

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Einsichten einer Zelle

Mögen Reli­gio­nen, Wis­sen­schaf­ten und Welt­an­schau­un­gen sich in bei­nahe allen Ansich­ten noch bis auf’s Blut bekämp­fen… nur wenige kön­nen und nie­mand sollte sich dem Fas­zi­no­sum Leben ent­zie­hen! Warum auch immer das Leben so funk­tio­niert, wie es funk­tio­niert: Es funktioniert!

For­scher der Har­vard Uni­ver­si­tät, Abtei­lung Bio­Vi­si­ons, haben eine ein­drucks­volle Ani­ma­tion geschaf­fen, die das innere Gesche­hen einer Zelle ver­an­schau­licht. Schwer beein­dru­ckend ist die hier gezeigte, musi­ka­lisch hin­ter­legte Ver­sion. Der zell­bio­lo­gisch inter­es­sierte Laie kann sich hier die eng­lisch kom­men­tierte Ver­sion anschauen.

Und nun die Frage an die Unver­bes­ser­li­chen:
Wes­sen Zelle war das? Mann oder Frau? Schwarz oder weiß? Homo oder Hetero? Gläu­big oder Atheist?

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Phantastische Fontänen

Louis XIV. im Garten von Versailles, 1713

Wiki­me­dia Com­mons, gemeinfrei

Ange­regt durch den Film Marie Antoi­nette stellte sich mir fol­gende Fra­ge: Wie wur­den die absolu­tisti­schen Wasser­spiele an­getrie­ben?

Davon aus­ge­hend, dass Ver­sailles (141m über NN) auch damals nicht unter­halb des Grund­wasser­spiegels lag, schien mir eine arte­sische Brunnen­lösung kaum in Frage zu kommen.

Die strom­getrie­benen Wasser­pumpen waren erst ab Mitte des 19. Jahr­hunderts zu er­war­ten, und Papins dampf­getriebene Wasser­pumpe zeigte zu Zei­ten Marie Antoi­nettes noch er­hebliches Ver­besserungs­potenzial (sein Dampf­druck-Koch­topf war un­gleich erfolgreicher).

Das Netz offen­bart letzt­endlich eine früh­neuzeit­liche An­lage phan­tas­tischer Maschinen­bau­kunst: Die Ma­schine von Marly galt seiner­zeit als Welt­wunder des tech­nisch Machbaren!

Nähr­boden für einen his­to­ri­schen Roman! Wenn ich ein­mal Zeit habe…

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Segway in Dampf-Punk

Der Seg­way Per­so­nal Trans­por­ter ist wie Poli­tik. Oder Reli­gion. Oder Abseits. Man kann treff­lich dar­über strei­ten! Und alle haben Recht.

Segway Personal Transporter © Segway Inc., www.segway.com

Seg­way Inc.

Legway, www.buildlog.net

www.buildlog.net

Fin­dige Bast­ler haben nun eine Steampunk-Version der gleich­ge­wich­ti­gen Rad­platte gebaut: Den Leg­way. Zum Ver­gleich: Links das Ori­gi­nal, rechts das Ori­gi­nelle. Wunder­bar umgesetzt!

Zwischen­zeitlich sind die Vor­denker aus New Hamp­shire nicht un­tätig gewe­sen. Ihr nächs­ter Coup: Der Seg­way P.U.M.A. (Per­so­nal Urban Mobi­lity & Accessibility)! Die Ret­tung unse­rer embo­li­ti­schen Innen­städte! Ich finde diese Per­sonen­kraft­waage wirk­lich sexy! Und in kür­zest denk­barer Zeit ent­wickel­ten cle­vere Tüft­ler auch hier­für eine Alter­native: Den Steam­roller! Links wie­der das Ori­gi­nal, rechts der Nach­bau. Gelun­gen! Sagt ein be­kennen­der Steampunk-Fan!

Segway P.U.M.A, © Segway Inc., www.segway.com

Seg­way Inc.

Steamroller

bdring, www.instructables.com

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Rote und blaue Pillen

Die Grund­lage für beste Cyber-Punk-Fiction:

Shamus Young lässt Mega­städte errech­nen, die als Denk­stoff für Geschich­ten ana­log Matrix, Dark City oder 13th Floor her­hal­ten kön­nen. Mehr Regen, und Rick Deckard hetzte durch die Stra­ßen, um schluss­end­lich die Repli­kan­tin Pris durch die Schei­ben einer Fuß­gän­ger­pas­sage zu feuern.

Die Otherland-Leser unter uns erken­nen selbst­ver­ständ­lich noch ganz andere Mög­lich­kei­ten! Zwei Jahre zur Ent­wick­lung vir­tu­el­ler Cha­rak­tere, die ihre sozia­len Fähig­kei­ten durch Bezie­hun­gen her­aus­bil­den. Zwi­schen­zeit­lich ver­bes­sern wir off­line unsere Inter­faces, und in 10 Jah­ren betre­ten wir eine atmende Welt.

So, wie einst unsere Schöp­fer es plan­ten! Die Welt wäre als rei­ner “Bild­schirm­scho­ner” doch viel zu schade!

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