
Wikimedia: User:Fridolin_freudenfett (PD)
Anfang Mai wurde ein neunzehnjähriger Mann von der Jugendkammer des Aachener Landgerichtes wegen Verbreitung kinderpornographischer Schriften zur Ableistung von zwanzig Sozialstunden verurteilt.
Er hatte im Internet ein Gedicht veröffentlicht, in dem er Entführung, Misshandlung und Ermordung eines Mädchens aus Tätersicht beschrieb.
Da erschreckenderweise bis auf eine kurze Meldung im WDR-Archiv weder in den Medien noch in der Blogosphäre darüber diskutiert wurde, möchte wenigstens ich das kommentieren:
Schlussgefolgert kämen als nächstes Pixelkiller, Musiker, Autoren, Regisseure und Künstler vor Gericht.
Wehret den Anfängen: Wenn sogar erdachte Taten bestraft werden (so abscheulich sie auch sind), dann sind unsere Gedanken nicht mehr länger frei.


