Netz und doppelter Boden

"A squall", James Gillray, Ausschnitt

Wiki­me­dia: Natio­nal Por­trait Gal­lery, Lon­don (PD)

Hoch ver­schul­dete EU-Staaten (wie hoch ist eigent­lich hoch?) kön­nen sich zukünf­tig unter den von EU und Inter­nationalem Währungs­fonds geschaf­fe­nen Rettungs­schirm bege­ben, um einer Staats­pleite zu entgehen.

Ich mag mich irren (denn ich bin mit­nichten ein Experte der euro­päischen Finanz­wirtschaft): Doch sollte man nicht viel eher die Ursa­chen bekämp­fen und miese Finanz­minister abstra­fen? Und den Pleite­zockern end­lich einen Rie­gel vorschieben?

Oder anders: Wenn ich mehr Sicher­heit möchte, wäre dann nicht, statt Bäume und Leit­planken abzu­pols­tern, die Ein­führung zum Bei­spiel einer hohen Geschwindigkeits­steuer die nach­haltigere Vorgehensweise?

Spä­tes­tens bis zum Jahres­ende wird, befürchte ich, diese aus Steuer­geldern finan­zierte Abwrack­prämie für Staa­ten auf­ge­braucht sein.

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