Wassergekühlte Einzylinder

Windfänger (Badgir)

Wiki­me­dia: User:Gryffindor (CC-BY-SA 3.0)

Ich mag sie ein­fach nicht: Heiße Som­mer mit dau­er­haft über drei­ßig Grad. Wenn ich durch pure Exis­tenz ins Schwit­zen gerate. Und mein Kör­per alle Ener­gien dar­auf ver­wen­det, seine Eiweiß­ver­bin­dun­gen bei­ein­an­der zu behalten.

Manch­mal, im Urlaub jen­seits der euro­päi­schen Was­ser­scheide, gab es schwe­res, tech­ni­sches Gerät zur Unter­stüt­zung: Kli­ma­an­la­gen! Kalt, laut, ungemütlich.

In Wüs­ten­län­dern bei­spiels­weise kühlt man seit Jahr­hun­der­ten sanft und ökolo­gisch mit Wind­fän­gern. Genial ein­fach, schick und umwelt­freund­lich. Stän­di­ger Wind erzeugt einen Unter­druck, der was­ser­ge­kühlte Luft aus dem Kel­ler­ge­wölbe ins Haus saugt. Lei­der wird diese Tech­nik immer mehr durch teure Kli­ma­an­la­gen abge­löst.

Bis­wei­len ist der Fort­schritt dann doch eher ein Rückschritt.

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