Frohsinn

Dem­nächst ist hier im Rhei­ni­schen wie­der Froh­sinn befoh­len. Dädäää, und so!

Nach zehn­jäh­ri­gem Auf­ent­halt in Aachen (und zuvor drei­ßig­jäh­ri­ger, han­sea­ti­scher Unter­kühlt­heit) wurde ich mitt­ler­weile tei­las­si­mi­liert: Sonn­tags schaue ich mir den Aache­ner Kin­der­zug an. Der Kar­ne­vals­rest ist nach wie vor lae­ti­tia non grata.

Im Aache­ner Kin­der­zug lau­fen manch­mal hol­län­di­sche Mar­ching­bands mit. Zum Auf­wär­men. Tags dar­auf müs­sen Sie hin­ter der Grenze für Stim­mung sor­gen. Jeder mit nur einem Hauch Jaz­zer­seele im Leib wippt bei deren Rhyth­men unwill­kür­lich mit.

Warum müs­sen die meis­ten deut­schen Spiel­manns­züge immer so alt­ba­cke­nes Zeug spie­len? Mehr Off­beats im Brass, und ich könnte mich glatt für den Rosen­mon­tags­zug erwärmen.

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