Fahrenheit 2577

Fahrenheit 452

Wiki­me­dia: Pau­lus in Ephe­sus, Gus­tave Doré, 1886 (Public Domain)

Bei Science-Fiction-Autoren ver­mutet man gemein­hin eine po­sitive Grund­haltung gegen­über neuen Technologien.

Ray Brad­bury, Schöp­fer des Meister­werkes Fahren­heit 451, sieht das anders. In der New York Times ließ er ver­lauten, das Inter­net sei be­deutungs­los. Yahoo hätte ihn um die Er­laub­nis zur Ver­öffent­lichung eines sei­ner Werke ge­beten: “Zur Hölle mit Euch! Zur Hölle mit Euch und dem Internet!”.

Mr. Brad­bury beklagt sicher­lich zu Recht den Ban­krott der Biblio­theks­kultur, der er viel zu ver­dan­ken hat. Doch sind die Budget­kür­zungen zu Unrecht nur dem Inter­net anzulasten.

Der US-ameri­kanische Militär­haus­halt sieht für 2010 Welt­spitze­ausgaben von 534 Mil­li­ar­den Dol­lar vor.

Wo ist die­ses Geld wohl hergekommen?

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