Bret Swanson prägte Anfang 2007 den Begriff Exaflood. Ein Neologismus aus Exabyte (1018 Byte, also 1 Milliarde Gigabyte) und Flood, wohl angelehnt an die biblische Sintflut.
Lässt man außer Acht, dass Swanson dem neo-kreationistischen Discovery Institute zugetan ist, hat er im Kern doch Recht. Videos in hoher Auflösung, der wachsende Peer-to-Peer-Datenverkehr sowie umfangreiche Multimedia-Angebote stressen das technisch vernachlässigte Netz schon sehr.
Einen eleganten — und zugegeben nerdfreundlichen — Ansatz zur Abwendung dieses Datenschwalls zeigt Kenneth von phreakmonkey.com in einer Demonstration. Er wählt sich mit einem 45 Jahre alten Akustikkoppler (300 Baud) ins Internet ein. Für Emails wohl ausreichend. Oder Twitter.


