Phantastische Fontänen

Louis XIV. im Garten von Versailles, 1713

Wiki­me­dia Com­mons, gemeinfrei

Ange­regt durch den Film Marie Antoi­nette stellte sich mir fol­gende Fra­ge: Wie wur­den die absolu­tisti­schen Wasser­spiele an­getrie­ben?

Davon aus­ge­hend, dass Ver­sailles (141m über NN) auch damals nicht unter­halb des Grund­wasser­spiegels lag, schien mir eine arte­sische Brunnen­lösung kaum in Frage zu kommen.

Die strom­getrie­benen Wasser­pumpen waren erst ab Mitte des 19. Jahr­hunderts zu er­war­ten, und Papins dampf­getriebene Wasser­pumpe zeigte zu Zei­ten Marie Antoi­nettes noch er­hebliches Ver­besserungs­potenzial (sein Dampf­druck-Koch­topf war un­gleich erfolgreicher).

Das Netz offen­bart letzt­endlich eine früh­neuzeit­liche An­lage phan­tas­tischer Maschinen­bau­kunst: Die Ma­schine von Marly galt seiner­zeit als Welt­wunder des tech­nisch Machbaren!

Nähr­boden für einen his­to­ri­schen Roman! Wenn ich ein­mal Zeit habe…

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